Freitag, 17. Februar 2012

Brother Islands & Daedalus Reef

Im Oktober werde ich mich mal wieder meinem Hobby widmen: Haitauchen :-)

Dieses Mal geht es ins Rote Meer, genauer gesagt zu den Brother Islands und dem Daedalus Reef. Leider ist die Tour mit Erich Ritter schon ausgebucht, aber ich denke dass die Reise mit Herbert Futterknecht vom SharkProject ebenso interessant wird. Zudem freue ich mich auf's Tauchen mit Dani und Jürg - habe die beiden Berner 2009 beim Haitauchen auf den Bahamas kennengelernt und Dani zufällig dieses Jahr in Bern auf der ICT-Networking-Party wieder getroffen ...

 

Es gibt zwar keine Haigarantie (ist ja schliesslich kein Zoo) aber aufgrund der starken Strömungen (was das Tauchen sehr anspruchsvoll machen wird) gute Chancen auf Fuchshaie, Seidenhaie, graue Riffhaie und Hammerhaie. Hoffe, dass mir auch ein Weissspitzen-Hochseehai (siehe Bild) über den Weg schwimmt. Diese werden bis zu 4 Meter lang und kommen häufig sehr nahe an die Taucher heran, da es sehr neugierige Tiere sind ... wäre ich auch, wenn ich den ganzen Tag auf hoher See herumgurken würde und sonst nichts wirklich interessantes läuft ;-)


Mein Schiff ist dieses Mal die "Heaven Saphire" von der "Heaven Fleet". Scheint eines der besten Liveaboards im Roten Meer zu sein - freue mich jetzt schon wieder auf den perfekten Tagesablauf:

><((((º>`·.¸¸.·<º((((>< TAUCHEN - ESSEN - SCHLAFEN ><((((º>`·.¸¸.·<º((((><


P.S. Die zweite Tauchreise dieses Jahr (Oman) ist geplant aber noch nicht bestätigt.

Donnerstag, 9. Februar 2012

My new toy ...

Bei meinen Urlaubsreisen habe ich meistens Gewichtsprobleme: nicht weil ich zu viele Kleider mitschleppe sondern ganz viel Tauchequipment und zudem auch meistens noch einige Bücher. Ab und zu umsonst, da ich nicht zum Lesen komme und dann die Bücher ungelesen wieder mit nach Hause nehme.

Aus dem Grund habe ich beschlossen, mir einen eBook-Reader zu kaufen. Nach einigen Tagen Recherche im Internet habe ich mich schliesslich für den "Sony PRS-T1 WiFi" entschieden. Schön klein und leicht (168 Gramm), in der Farbe weiss und mit einer Kapazität von bis zu 12'000 Büchern.

Was ich allerdings nicht so toll finde ist, dass im Lieferumfang nur ein USB-Kabel zum Laden am PC mit dabei ist. Da ich nicht immer unbedingt meinen Laptop in die Ferien mitnehmen möchte um den eBook-Reader aufzuladen (wobei der Akku ja 100 Stunden halten soll) habe ich mir ein normales Ladegerät gekauft: die Kosten von 25% vom Gerätepreis finde ich völlig überteuert und das Gewicht von 142 Gramm (im Vergleich zum Gerät selber) auch etwas zu schwer ...


Donnerstag, 2. Februar 2012

Bestanden!!! :-)))

In den letzten Wochen waren Archimedes, Robert Boyle, Jacques Charles, John Dalton, Joseph Louis Gay-Lussac und William Henry meine besten Freunde. Es waren unzählige Stunden, in denen ich mich mit ihren Berechnungen zu den Themen Druck, Volumen, Dichte (hauptsächlich in Bezug auf Gase) in Relation mit dem Medium (Salz- oder Süsswasser), der Tiefe (in Verbindung mit der Meereshöhe - je höher desto geringer der atmosphärische Druck) aber auch der Temperatur herumgeschlagen habe.

Mit John Scott Haldane und seinem Dekompressionsmodell aus dem Jahr 1906 stand ich zu Beginn auf Kriegsfuss. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich endlich verstanden habe wie das nun mit der Entsättigung von Kompartimenten unter Einbezug von Halbsättigungszeiten und M-Werten funktioniert. 

Das Kapitel Physiologie hat mich auch ganz schön beschäftigt: Begriffe wie "eustachische Röhre", "ovales Fenster", "Keilbeinhöhlen", "Alveolen", "Pleura" oder "Adventitia" waren mir bis vor kurzem noch nicht bekannt. Hinzu kamen die diversen Krankheiten und Verletzungen, die durch das Tauchen entstehen können - angefangen vom Barotrauma, Tiefenrausch und Stickstoffnarkose bis hin zum Schwimmbad-Blackout, der Dekompressions-Krankheit und dem Mediastinalemphysem. Die verschiedenen Ursachen, Symptome, deren kurz- und langfristige Auswirkungen auf den menschlichen Körper und wie man in welchem Fall erste Hilfe leistet haben mich fast in den Wahnsinn getrieben und ich habe mir des öfteren die Frage gestellt: "Heisse ich Dr. House???"

Bis zu Beginn des Divemaster-Kurses war mir auch nicht klar, dass man so viel über Tauchausrüstung schreiben kann: alleine 5 DIN A4-Seiten über Schnorchel - nein, ein Schnorchel ist nicht unbedingt ein Schnorchel. Natürlich wurden in der "Encyclopedia of Recreational Diving" auch alle anderen Ausrüstungsgegenstände ausführlichst (!) behandelt: Finimeter, Tauchcomputer, die unterschiedlichsten Arten von Tauchanzügen und deren verschiedene Materialien aber natürlich auch die diversen Modelle von Lungenautomaten und deren Funktionsweise.

Mit meinen Prüfungsergebnissen bin ich sehr zufrieden: mindestens 75% pro Thema mussten richtig sein, im Schnitt hatte ich 87.5% - hat mich selber überrascht, dass das so gut geklappt hat. Hier die Ergebnisse im Detail:

Themengebiet Ergebnis
vom Divemaster selbständig durchführbare Programme 95%
Supervision brevetierter Taucher 90%
Supervision von Tauchschülern in der Ausbildung 90%
Tauchphysik 80%
Tauchphysiologie 80%
Tauchausrüstung 80%
Tauchfertigkeiten und Tauchumgebung 85%
RDP und Dekompressions-Theorie 100%

Bin froh, dass ich die Theorie hinter mich gebracht habe. Jetzt fehlt "nur" noch der restliche praktische Teil ... das wird noch mal sehr anstrengend - vor allem körperlich! Eine Auflistung der einzelnen Skills (welche selbstverständlich in einer bestimmten Qualität und Zeit erfüllt werden müssen) erspare ich mir an dieser Stelle - sonst verderbe ich mir selber noch die gute Laune über die bestandene Prüfung ;-)

Besonders intensiv habe ich mich übrigens in den letzten Tagen mit dem "Recreational Dive Planner" beschäftigt ... zu 100% verstehe ich ihn immer noch nicht ;-)


Sonntag, 15. Januar 2012

Tauchen

Im März 2013 stehen wieder grosse Tauchferien an: 3 Wochen auf der "Philippine Siren" im "Tubbataha Riff" (Sulusee). Für dieses Jahr habe ich noch nichts gebucht, aber so 7 bis 10 Tage Tauchen müssten schon drin liegen. Wohin es gehen soll weiss ich noch nicht, eventuell Ägypten (auf ein Liveaboard - Brother Island), Oman, Sudan oder auch Mittelmeer (Malta).

Gestern war ein guter Artikel im Tagesanzeiger, der genau beschreibt, wie es auf einem Liveaboard zugeht - und warum ich es so gerne mache!


Untergetaucht im Reich der «Gazellen»

An den Wänden der Hochsee-Riffe im Roten Meer ist die Korallenpracht noch intakt. Mit etwas Glück trifft man dort sogar die Herrscher des Meeres.


© zvg

Einen Tag lang hält das gemütliche Schieben und Rollen der imaginären Wellen noch an. Dann weicht das Urlaubsgefühl langsam und der Alltag kehrt zurück. Eine Woche Tauchsafari im Roten Meer ist intensiv. Drei bis vier Tauchgänge pro Tag bestimmen den Tagesablauf. Die Pausen dazwischen gehören dem Sonnenbaden, Essen und Dösen - sofern die Wellen einen nicht zu arg beuteln.

Wer in den Ferien ausschlafen will, bleibt lieber an Land. Um fünf Uhr morgens ist es rund um das Tauchboot noch dunkel. Das Briefing für den ersten Abstieg findet in der Dämmerung statt, dann heisst es rein ins feuchte Neoprengewand. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Materialschlacht schon. Aber ohne sie bleibt einem der Blick in die Wunderwelt unter Wasser verwehrt. Und gerade in den frühen Morgenstunden ist sie am geheimnisvollsten.

Paradiese auf hoher See

Laut dem Berner Veranstalter der Tauchsafari, Hang Loose Travelservice, kann das Programm auch so zusammengestellt werden, dass Anfänger auf ihre Kosten kommen. Doch die getestete Tour verlangt etwas Können. Die See kann rau sein. Bei hohem Wellengang gilt es, die Ruhe zu bewahren. Mit einer Rolle rückwärts ab dem Gummischlauch des Zodiacs geht's an senkrechten Wänden hinunter ins bodenlose Blau, womöglich bei tückischer Strömung. Für den Besuch der Riffe im offenen Meer sind deshalb 50 geloggte Tauchgänge Voraussetzung. Die Crew der "Longimanus", der 40 Meter langen, 8 Meter breiten Yacht, ist aber auf Zack und sorgt für sichere Bedingungen und angenehme Tauchgänge.

Die Überfahrt zu den Unterwasserbergen auf hoher See lohnt sich auf jeden Fall. Die Wände des "Daedalus Riff" beispielsweise, das sich 100 Kilometer vom Festland entfernt aus mehreren 100 Metern Tiefe bis an die Oberfläche erhebt, sind ein wahres Paradies für Weichkorallen, Gorgonienfächer und eine Vielzahl von farbenprächtigen Fischen. Dazu gesellen sich Besucher des offenen Meeres wie Barrakudas und Thunfische - oder «Gazellen» und «Zebras». Nein, den richtigen Namen verrät Tauchguide Thilo beim Briefing vor dem Tauchgang nicht. Aber jeder weiss - es geht um Haie. Meist bleiben sie auf Distanz, einige Arten wie der "Weissspitzen-Hochseehai" (Longimanus) können jedoch ihrer Neugierde nicht widerstehen. Sie nehmen einen genauen Augenschein von den blubbernden Eindringlingen. Das erzählen jene, die sie gesehen haben. Zwischenfälle gibt es trotzdem kaum.

Gefährlicher ist die Brandung an der Riffkante, die schon zu etlichen folgenschweren Unfällen geführt hat. Die heimtückischen Riffe wurden auch Hochseeschiffen zum Verhängnis. Sie legen als Wracks stumm Zeugnis von den Dramen ab, die sich dabei abgespielt haben. Der Korallenbewuchs an Deck und Rumpf sorgt für einen skurrilen Kontrast zur Katastrophe von damals. Heute warnen Leuchttürme vor der Gefahr knapp unter der Wasseroberfläche. Tauchtouristen bringen den einsamen Wärtern etwas Abwechslung und einen Zustupf, wenn sie sich das obligate T-Shirt erstehen.

Tadelloser Service

Zurück auf dem Schiff schält sich nach dem Tauchgang jeder aus der Gummihaut. Dabei wird eifrig ausgetauscht, was einem so alles vor die Brille kam. Denn die Kommunikation beim Tauchen ist notgedrungen etwas einsilbig und auf Handzeichen beschränkt. Während die Crew tatkräftig aus der nassen und engen Ausrüstung hilft, die Flaschen für den nächsten Ausflug auffüllt, ist nach dem Duschen in der Zweierkabine Ausspannen an Deck angesagt. Bis die Schiffsglocke ans Buffet ruft. Tauchen - so träge man sich auch dabei bewegt - gibt einen gesunden Appetit.

Wer alles Essen bei sich behalten will, sorgt jedoch vor und nimmt etwas gegen Seekrankheit mit. Besonders im Spätherbst und Winter peitschen Winde die See auf. Die nächtlichen Überfahrten können dem einen oder anderen schon einmal den Magen umdrehen. Sei's drum: am nächsten Morgen ist alles vergessen, die Unterwasserwelt lockt. Tauchen kann süchtig machen.

© Tagesanzeiger - 2012-01-14

Mittwoch, 11. Januar 2012

Wetterböcke

Endlich ein cooles Wetter-App für das iPhone!
So macht der Wetterbericht Spass, auch wenn die Vorhersage sch***** ist ...
... die Kommentare der beiden sind so witzig!

Das Wetter ist heute nicht so toll, daher
sieht man leider auch nicht so wahnsinnig viel ;-)